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Erziehung durch positive Bestätigung


Hunde brauchen eine Rangordnung. Beim gemischten „Rudel" Hund-Mensch muss das Tier verstehen, dass es im Rang unter allen Menschen, also auch Kindern, steht. Ihren Status als Rudelführer können Sie z.B. etablieren, indem Sie essen, bevor der Hund seine Mahlzeit bekommt, oder ihn vom Sofa verdrängen und diesen Platz selbst einnehmen.

Sozialisierung

Sozialisierung bedeutet, dass ein Hund lernt, Beziehungen zu Menschen und anderen Hunden aufzubauen. Dieser Lernprozess dauert ein Leben lang. Eigene Erfahrungen sind für Ihren Hund ausschlaggebend und haben bleibende Auswirkungen auf sein Verhalten.

Sie sollten zeitig damit anfangen, Ihren Welpen zu sozialisieren. Alltagssituationen, mit denen Ihr Welpe in Zukunft öfter konfrontiert wird, muss er früh kennenlernen. Das gilt für Fahrten im Auto genauso wie für den Besuch des Postboten, den Kontakt mit Kindern, für die Begegnung mit Lkws, mit großen Tieren, Staubsaugern, Waschmaschinen und für viele andere Dinge.

Setzen Sie Ihren Welpen neuen Eindrücken und Geräuschen nur nach und nach aus. Lassen Sie ihn seine Welt selbst erkunden. Stellen Sie sicher, dass die Entdeckung des Staubsaugers eine positive Erfahrung ist. Hier hilft Futter neben dem Staubsauger.

Es ist wichtig, dass sich Ihr Hund in der Gesellschaft von Menschen und Kindern wohl fühlt. Aus diesem Grund sollte er oft Umgang mit Fremden haben.

Sie können ab und zu einen Fremden bitten, dem Welpen seine Leckerchen zu geben. Auf diese Weise lernt er, dass der Kontakt mit Menschen positiv ist. In Kindern sehen Hunde meist eine besondere Spezies. Kinder bewegen sich anders als Erwachsene. Sie sprechen und reagieren auch anders. Daher sollten Sie Kinder bitten, sich so oft wie möglich unter Aufsicht mit Ihrem Welpen zu beschäftigen.

Wie alle jungen Tiere spielen auch Hunde sehr gerne. Hierdurch entwickeln sie viele Fähigkeiten. Eine gute Möglichkeit für den Kontakt mit anderen Welpen ist der Besuch von Welpenspielstunden. Dort kann Ihr Welpe sich in freundlicher Umgebung an den Umgang mit anderen Hunden und Menschen gewöhnen.

Wie Ihr Welpe stubenrein wird

Ein Welpe, hat schon beim Züchter gelernt, seinen Schlafbereich zu verlassen, wenn er sich erleichtern muss. Tut er das an der richtigen Stelle, loben Sie ihn. Bestrafen Sie ihn nicht, wenn ein Malheur passiert. Ignorieren Sie den Schaden. Bringen Sie den Kleinen immer wieder zum richtigen Platz. Am besten tun Sie das direkt nach dem Aufwachen, nach jeder Mahlzeit, und dazwischen in stündlichen Intervallen. Warten Sie, bis er sein Geschäft verrichtet, und loben Sie ihn sofort!

Positive Bestätigung

Belohnen Sie Ihren Hund immer sofort, wenn er etwas richtig gemacht hat. Folgt auf sein Verhalten schnell eine angenehme Konsequenz, wird der Hund dieses Verhalten wiederholen. Das wird am Beispiel „Sitz“ deutlich: Sie halten ein Leckerli in der Hand und warten darauf, dass der Welpe sich von allein hinsetzt. Sobald er dies tut, loben Sie sofort und geben ihm den Snack. Wiederholen Sie dies in kurzen Intervallen. Beginnen Sie dann damit, in dem Moment „Sitz" zu sagen, in dem das Hinterteil Ihres Welpen den Boden berührt. So lernt Ihr Hund, dass „Sitz" tatsächlich bedeutet, sich auf den Boden zu setzen.

Belohnen Sie also gewünschte Verhaltensweisen, und ignorieren Sie die unerwünschten. Wenn Ihr Hund z.B. Besucher anspringt, hilft es, den Hund von der unerwünschten Verhaltensweise abzulenken, indem man ein anderes Kommando gibt. Wenn der Hund dann beispielsweise „Sitz“ macht und belohnt wird, wird er dieses Verhalten viel besser einstufen als den Akt des Hochspringens.

Quelle: Pedigree




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