From the elmiramaplesugar´s
Australian Cattle Dogs

Der Cattledog und sein Charakter

Der Cattle Dog ist:
extrem loyal und anhänglich
extrem intelligent und neugierig
extrem wachsam und territorial
extrem bewegungsfreudig und ausdauernd
extrem fordernd und präsent!!!

Ein ganz spezieller Hund für sportliche, intelligente und selbstsichere Besitzer mit einer großen Portion Humor und guten Nerven :-)

Die ursprüngliche Zucht auf Leistung war hart. Die Siedler haben nur mit den besten Treibhunden den unbestechlichsten Wächtern gezüchtet. Diese Merkmale finden wir noch heute in unseren Hunden.

 Es ist schwierig "den Cattle Dog" zu beschreiben, denn es gibt sie in der ganzen Bandbreite. Vom liebenswürdigen pflegeleichten Schmusehund bis zum anspruchsvollen Dominanz-Streber! Gewisse Merkmale haben die meisten Hunde jedoch gemeinsam:

Diese für die Arbeit gezüchtete Hunderasse braucht enorm viel Bewegung und eine geistige Herausforderung. Vor allem die jüngeren Hunde platzen fast vor Lebensfreude, und nur ein bisschen spazieren gehen oder neben dem Fahrrad laufen reichen nicht aus. Der ACD möchte gerne beschäftigt werden. Hundesport ist da die Lösung falls Sie keine Kuhherde besitzen!

Der ACD ist sehr rangbewusst. Schon der Welpe braucht einen Chef. Mit liebevoller Konsequenz erreicht man die besten Resultate. Früh gesetzte Regeln müssen strikte eingehalten werden, sonst testet der Hund immer wieder, wie weit er gehen kann. Vor allem während der Pubertät ist der Hundehalter gefordert, weil der ACD jede noch so kleine Inkonsequenz registriert und auch sofort ausnützt. Unsichere Menschen, die sich schlecht durchsetzen können, sollten keinen Cattle Dog halten, sonst geht es nicht lange bis der Hund die Führung übernimmt (übernehmen muss...).

Ally- ganz unschuldig :-)

 Während den ersten zwei Jahren können die Cattle Dogs ganz schön anstrengend und fordernd sein!

ACD sind intelligenter und extremer als die meisten anderen Hunderassen... und der Hundeführer sollte immer etwas smarter sein!

ACD werden auch Velcro- oder Schattenhunde genannt, weil sie extrem auf ihren Meister fixiert sind. Am liebsten sind sie den ganzen Tag bei ihrem Menschen. Gut erzogen kann man sie problemlos überall hin mitnehmen.

Der Cattle Dog ist ein Ein-Mensch-Hund. Seinen auserwählten Chef liebt er über alles, er ist loyal und überdurchschnittlich anhänglich. Der ACD neigt auch dazu, seinen Menschen als seinen ausschließlichen Besitz zu betrachten, und es kann zu Eifersuchts-Szenen kommen. Ein frühzeitiges Erkennen dieses Rangproblemes ist wichtig.

Die meisten Cattle Dogs sind auch gute Familienhunde. Kommt der Hund früh mit lieben Kindern in Kontakt wird der Hund zum Freund und Beschützer der Kleinen. Aber auch hier gilt die Regel: niemals Hunde und Kinder unbeaufsichtigt lassen!

Wichtig: auch Kinder müssen den richtigen Umgang mit Hunden lernen und sich an Regeln halten! Ein Hund ist kein Spielzeug!

Der ACD ist Fremden gegenüber eher misstrauisch und vorsichtig.

Viele Hunde befolgen keine Befehle von fremden Leuten, oder reagieren darauf sogar aggressiv. Dann können die Leute kaum glauben, dass der Cattle Dog zuhause das liebste, anhänglichste Schmusetierchen ist, das man sich vorstellen kann.

Der Cattle Dog ist ein ausgezeichneter Wachhund und stark territorial. Seine Familie, sein Haus, sein Garten und vor allem seine fahrbare Hundehütte, das Auto, werden verteidigt. Diese gute Eigenschaft kann sich auch ins Negative wenden, wenn der ACD keinen Besucher mehr ins Haus lassen will. Mit gut sozialisierten, menschenfreundlichen Welpen sollte dies jedoch nicht zum Problem werden.

Der ACD ist unglücklich im Zwinger oder den ganzen Tag alleine im Garten.

Hexilein - immer dicht um uns herum

Am liebsten ist er so oft als möglich bei seinem Mensch.

Im Umgang mit anderen Hunden kann der Cattle Dog anstrengend sein. Vor allem Rüden gehen gerne mal auf eine Kampfaufforderung ein. An der Leine können sich ACD aggressiv verhalten.

Das Training des Sozialverhaltens anderen Hunden gegenüber ist aufwändiger als bei anderen Hunderassen!

Cattle Dogs sind oft kleine Clowns und haben einen herrlichen Humor. Der große Unterschied zum Border Collie ist der, dass der ACD nebst der Arbeit immer für ein Späßchen aufgelegt ist. Diese Zeilen verstehen vermutlich nur Cattle Dog Besitzer. Wie oft lacht man doch am Tage, wenn der ACD wieder selbständig eine lustige Idee ausführt, und zwar mit diesem ihm eigenen, schelmischen Gesichtsausdruck. Und warten Sie, bis der Cattle Dog sein einzigartiges, gewinnendes Lächeln aufsetzt, dann verzeihen Sie ihm sofort jede Missetat!

A.J. der kleine Schelm

Der ACD ist ein Multitalent und gut zu erziehen, weil er seinem Meister gefallen will und meistens sehr verfressen ist. Sie werden erstaunt sein, wie schnell diese Hunde lernen! Allerdings hat der ACD auch seine Eigenarten: Kadavergehorsam ist ihm fremd. Er will so motiviert werden, dass er das Gefühl hat, es sei seine Idee. Der ACD ist in der Lage selbständig zu denken. Hat er eine Aufgabe gut gemacht, erwartet er sofort eine Bestätigung. Bei mehrfacher, langweiliger Wiederholung hängt er ganz einfach ab.

Der ACD eignet sich praktisch für alle Hundesportarten. Falls Sie aber ehrgeizig sind und viel erreichen möchten in der höchsten Klasse, dann werden Sie bestimmt glücklicher mit einem Border Collie oder einem Malinois! ACD sind Individualisten und haben manchmal eine eigene kreative Auffassung der Befehlsausführung. Dafür werden Sie sehr viel Spaß haben mit Ihrem Cattle Dog!

 ACD sind beliebte Reithunde, da sie einen wenig ausgeprägten Jagdinstinkt haben.

Ty und Nando warten auf den Ausritt

 



Textquelle: Eva Holderegger Walser